Neues in der Kategorie Programmieren

Es ist Advent und dieses Jahr habe ich 4 Adventskalendar.
Einen klassischen mit Schokolade, zwei mit verschiedenen Perlthemen und einer für Catalyst-Entwickler. Das bedeutet ich habe 4x die nächsten 22 Tage Spaß.  ^^


Update: Durch Perl->Buzz bin ich auf einen Perl 6 Adventskalendar im Blogstyle aufmerksam geworden. Eine spassige Art sich etwas mit Perl6 zu beschäftigen.


Perl.org neugestaltet

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nach perldoc.org wurde nun auch perl.org neugestaltet.
Ich gratulieren. Die neue Seite ist endlich vorzeigbar.

Hier die neue und aktuelle Seite:
perlorg-neu.pngZum Vergleich die alte Seite. Stand 2008:
perlorg-alt.png


Auf vielen Betriebssystemen und Distributionen ist Perl schon vorinstalliert und wird an vielen Stellen im System verwendet. Allerdings handelt es sich dabei oft um ältere Versionen.
Es gibt sicher gute Gründe für die Verwendung der älteren Versionen.
Es gibt aber auch gute Gründe für die Verwendung aktuellerer Perl-Versionen.
Was auch immer die Gründe dafür sind eine aktuellere Perl-Version zu verwenden,
wenn die Distribution es nicht anbietet, kann es gefährlich sein ein Perlupdate auf eigene Faust durchzuführen. Der folgende Link führt zu einem HowTo, dass die Installation eines 2. Perlsystems parallel zu einem bestehenden erklärt.

Seid dem 31.07.2009 ist die Perl Distribution Strawberry Perl in den Versionen 5.10.0.6 und 5.8.9.2  verfügbar.

StrawberryPerl ist eine Perl-Distribution für Windows/Win32-Systeme. Sie bietet alles, was für den problemlosen Betrieb von Perl unter Windows benötigt wird.

Der neue Release bietet neben einigen Neuerungen und Bugfixes auch ein Schmankerl für Administratoren.

Die Installationspakete sind nun MSI/WIX-Dateien und erlauben die automatisierte Verteilung und Installation in einer Windowsdomäne. Voraussetzung dafür ist eine Windowsdomain mit ActiveDirectory/GroupPolicies.

WiX ( Windows Installer XML ) ist ein Paket aus Programmen und Dateiformaten mit dem MSI-Dateien  ( Microsoft Software Installation ) erstellt werden können. Dabei wird ein XML-Dokument für die Installationinformationen verwendet.



Webseite: http://strawberryperl.com/

Perldoc Reloaded

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Perldoc, die offizielle Dokumentation von Perl wurde komplett runderneuert, dass Design komplett ausgetauscht und die Dokumentation überarbeiten.

  • altes Design:

    PerldocServer.png
  • neues Design:
PerldocServer2.png( Nicht unbedingt mein Geschmack aber ganz gut gemacht )


Immerwieder ein Thema für mich. OpenOffice-automatisierung mit Perl.
Ein Highligth von OpenOffice ist die UNO-Schnittstelle. Grob gesagt ein Bindeglied zwischen OpenOffice und den supporteten Programmiersprachen. Im Moment nur StarOffice Basic, C, C++, Python und Java. Lange angekündigt ( und etwas untot!? ) die Perl-UNO lib.
Diese soll es erlauben Perl in/um/mit OpenOffice zu verwenden.

Die Projektseite ist hoffnungslos veraltet und alle paar Jahre wird etwas auf cpan hochgeladen.
Aber die Changelog im SVN auf Sourceforge zeigt noch Leben.

Aber warum schreibe ich das hier? Ich bin kein erfahrener Programmierer und bin schon mit zu vielen anderen Projekten beschäftigt.

Aber vielleicht hat ein Leser Interesse sich das Projekt anzusehen und im zu helfen.


Der Perl Editor Padre hat trotz seiner  kurzen Lebenszeit einige nette Features.
Unter anderem die Fähigkeit den Namen einer Variable, unter Berücksichtigung ihres Geltungsbereichs (lexikalisch), zu ändern. Also ein intelligentes Suchen&Ersetzen.

Es ist nichts Weltbewegendes, aber erleichtert die Arbeit in großem und kompliziertem Code.

Ein Herr mvgrimes hat diese Funktion ausgelagert und in Vim integriert.
Sein Block hat ein sehr schön animiertes Bild, dass die Funktion anschaulich demonstriert.

Der Block:
Perl bietet die Möglichkeit die Dokumentation von Programmen direkt in den Quellcode einzubetten. Dazu wird POD verwendet. Die "Plain Old Documentation"  Markup-Sprache.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten sich diese Dokumentation anzusehen.
Am einfachsten ist der Aufruf über die Kommandozeile.
perldoc LWP::Simple          
perldoc /usr/local/share/perl/5.10.0/LWP/Simple.pm
Die einfachste Art, aber nicht unbedingt die die Komfortabelste.

An dieser Stelle setzt
Perldoc::Server. Perldoc::Server erlaubt es die Dokumentationen aller installierten Module im Webbrowser zu lesen.
Zu seinen Features gehören:
  • Ein StandAlone mini-webserver (auf Catalyst-Basis)
  • Syntax-Highlighting
  • Alle Pragma, Module und Funktionen sind untereinander verlinkt.
  • Suchfunktion
  • Eine Liste der 10 meistbesuchten Einträge
Das Design wurde von perldoc.org übernommen:
PerldocServer.png
Am einfachsten installiert man es über cpan oder cpanplus

cpan Perldoc::Server
Danach kann der StandAloneServer mit dem Befehl:

perldoc-server
gestartet werden. Danach kann unter http://127.0.0.1:7375 in den Dokus gestöbert werden


Links:

Regular-expressions

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Bei Added Bytes.com gibt es eine sehr schöne Kurzreferenz der wichtigsten Regex als PNG oder PDF im Format A4.

Das unter der CC stehende cheat-sheet umfasst einfache Regex ohne sprachliche Sonderfälle und ohne Backreferences über Namen. Einzige Ausnahme, greedy und ungreedy wird erwähnt.


Ich finde Kurzreferenzen sehr praktisch und werde deshalb öfter auf diese Hinweisen.
Gerade wenn man sich nicht permanent mit einem Thema beschäftigt, vergisst man denn ein oder anderen Befehle/Namen. Meistens sucht dann nach dem Ding, dass da sowas macht und wird natürlich nicht fündig.
Viele Pessimisten sahen Parrot in der gleichen Reihe mit DukeNukemForever und Hurd.
Vapoware, die es nie auf einen stabilen Release schaffen würde.

All diese Pessimisten habe sich geirrt. Immerhin ist Parrot an diesem historische Mittwoch den 18. März 2009 in der Version 1.0 erschienen.

Die Zukunft von Parrot ist zwar weiterhin offen, aber allein die Versions-Nr 1.0 hat einen unschätzbaren Wert für Parrot. Denn auf was es am meisten ankommt ist die Akzeptanz bei den Benutzern/Entwicklern. Diese müssen, damit Parrot ein Erfolg wird, ihre bestehenden Bibliotheken auf Parrot portiert und testen. Die Versionsnummer 1.0 suggeriert ein Produkt, mit dem man arbeiten kann.

Durch die Medien angeheizt, war die weltweite Neugier auf die Neuerscheinung so groß, dass der Server des Projekts zeitweise nicht mehr erreichbar war. Ich gehe davon aus, dass viele Besucher der Seite nur Schaulustige waren, deren Interesse schon mit dem Entwicklerslang auf der Startseite erloschen ist. Aber sicher wurde auch bei Sachkundigen die Neugier geweckt. Deren Neugier in Interesse und Engagement zu verwandeln, sollte ein wichtiger Punkt auf der Todo-Liste der Parrot-Foundation werden. 

Sehr positiv finde ich, dass sich das Projekt zumindest an 3 der wichtigsten Regeln für FOS-Entwickler hält, was viele OpenSourceProjekte erst auf die harte Tour lernen mussten.

Kurze Release-Intervalle, "feste" Termin und diese auch einhalten.

UPDATE: